Zum Hauptinhalt springen

Projekte

Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten aktuellen Projekten.
Zu weiteren Projekten aus den letzen Jahren

Kultur- und Kreativwirtschaft als Baustein der Nachnutzung des Kaufhof-Gebäudes in Hamm

(in Bearbeitung)

Im Sommer 2020 wurde das letzte der ehemals fünf Warenhäuser in Hamm im Rahmen der Corona-Pandemie geschlossen. In einer explorativen Studie im Auftrag der Stadt Hamm wird die Frage beantwortet, ob und wie die Kultur- und Kreativwirtschaft, die überwiegend innenstadtaffin ist, ein Nutzungsbaustein bei der Nachnutzung des Karstadt-Kaufhof-Gebäudes im Bahnhofsquartier sein kann. Unter Berücksichtigung der Standortqualitäten des Quartiers und der für die Immobilienwirtschaft relevanten Merkmale (u.a. Kleinteiligkeit der Branche) erfolgt eine erste Einschätzung des möglichen Nutzungspotenzials. Bei den Handlungsvorschlägen im Rahmen eines Mixed-Use-Konzepts wird auch die Zwischennutzung von Gebäudeteilen einbezogen, die sich erfahrungsgemäß positiv auf die Mobilisierung von Nutzungspotenzialen auswirkt.

Kultur in ländlichen Räumen Nordrhein-Westfalens 2021 im Rahmen des 2. Landeskulturberichts NRW

(in Bearbeitung)

Wenig bekannt ist, in welchem Umfang es Kulturangebote in den ländlichen Räumen von NRW gibt. Am Beispiel der drei ausgewählten Kulturregionen Münsterland, Ostwestfalen-Lippe und Sauerland identifiziert die Studie das vorhandene Kulturangebot. Dies erfolgte mit Unterstützung der drei Kulturregionen anhand eines auf die Bedingungen der ländlichen Räume zugeschnittenen Rasters mit rund 20 Indikatoren (z.B. Freilichtbühnen, kulturgenutzte Multifunktionsgebäude). Die Ergebnisse werden in mehreren Karten mit Erläuterungen anhand von Beispielen dargestellt und analysiert, auch unter Berücksichtigung u.a. von Kulturangeboten in den städtischen Gebieten der Kulturregionen. Zudem werden Handlungsvorschläge unterbreitet.

Interkommunales Kulturnetzwerk Eisenach-Wartburgregion: Leitlinien, Handlungsfelder und Maßnahmenvorschläge

(2020)

Angesichts ähnlicher Rahmenbedingungen haben sich sieben Kommunen in der Wartburgregion dazu entschlossen prüfen zu lassen, ob es für ein interkommunales Kulturnetzwerk Eisenach-Wartburgregion Handlungsfelder gibt. Aufbauend auf Erkundungsgesprächen in den beteiligten Kommunen und Desk Research wurden mehrere gemeinsame Handlungsfelder identifiziert. Diese beziehen sich auf stationäre Kulturangebote, besondere Kulturveranstaltungen, kulturbezogene Vereine und zentrale kulturelle Herausforderungen (z.B. Schaffung kultureller Angebote für Jugendliche). Auf der Basis von zentralen Handlungsleitlinien (z.B. Laienarbeit qualifizieren) wurden dann zehn Handlungsfelder identifiziert, darunter etwa der Aufbau eines Netzwerks der kulturbezogenen Vereine und die Einrichtung einer jährlichen Kulturkonferenz der Kommunen des bestehenden interkommunalen Kulturnetzwerks, das auch weiteren Kommunen im Wartburgkreis offen steht.

Creative Spaces/Kreative Räume in Braunschweig: Strukturen, Entwicklungsperspektiven und Handlungskonzept

(2020, in Kooperation)

Einer der Schwerpunkte des Entwicklungskonzepts der „Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg“ ist die zukunftsorientierte Entwicklung von „Kreativen Räumen“ der Stadt Braunschweig. Dafür wurden in einer dezernatsübergreifenden Abstimmung 22 kultur- und wirtschaftsbezogene Hot Spots ausgewählt (Einrichtungen, Initiativen), jeweils ein Profil erstellt sowie deren Handlungsvorschläge in einem Workshop identifiziert. Auf der Basis von ausgewählten Standortfaktoren (z.B. Miethöhe) und einer Verortung der Unternehmen und Selbstständigen der Kultur- und Kreativwirtschaft konnten dann vier unterschiedliche, für Braunschweig besonders relevante Fokusräume einer integrierten Kultur- und Kreativwirtschaftspolitik identifiziert werden. Unter Berücksichtigung von sechs Best-Practice-Beispielen zu „Kreativen Orten“ und Entwicklungstendenzen der Branche formuliert die Studie zudem kommunale Handlungsleitlinien und macht Vorschläge zur Stärkung der Fokusräume.

Kulturentwicklungskonzept Eisenach 2025+

(2017-2019)

Grundlage des Kulturentwicklungskonzepts ist eine Bestandsaufnahme und Analyse der Eisenacher Kulturlandschaft nach dem trisektoralen Modell (öffentlicher, zivilgesellschaftlicher und privater/erwerbswirtschaftlicher Sektor) in ausgewählten Sparten sowie ein Mapping der stationären Kulturangebote. Dazu wurden u.a. mit zahlreichen Expert*innen in Eisenach Erkundungsgespräche geführt und bestehende Konzepte analysiert. Vor dem Hintergrund einer Einschätzung der aktuellen Situation formuliert das Kulturentwicklungskonzept Eisenach 2025+, das in enger Abstimmung mit dem Kulturbeirat der Stadt erarbeitet wurde, zentrale inhaltliche Ziele (z.B. zur Spartenvielfalt, Stärkung der „Freien Szene“), Maßnahmen (u.a. zur Sichtbarkeit der Zeitgenossenschaft) und Handlungsvorschläge zum weiteren Kulturentwicklungsprozess der Stadt sowie für die Kulturverwaltung (mit zeitlicher Priorisierung).

Nutzungskonzept Amphitheater Birten für die Stadt Xanten

(2019)

Das Amphitheater Birten, eine Wallanlage, ist als traditionsreiche „Arena Campestris“ Teil des römischen Kulturerbes der Stadt Xanten (ca. 21.000 Einwohner/innen) und wurde rund 100 Jahre auch als Freilichtbühne genutzt (ca. 2.000 Sitzplätze), mit abnehmender Intensität. Im Rahmen des LEADER-Programms wurde ein zukunftsfähiges Nutzungskonzept gesucht. Aufbauend auf regionalen Analysen im Veranstaltungsmarkt, Gesprächen mit Nutzerinteressent*innen und den Anforderungen des Denkmalschutzes eines sanierungsbedürften Bodendenkmals wurde unter Einbezug der Bürgerschaft des Stadtteils im Rahmen einer Bürgerversammlung ein Zukunftskonzept erarbeitet, das im Kontext des Kulturtourismus sowohl den Anforderungen des Denkmalschutzes Rechnung trägt als auch an einer beschränkten Anzahl an Tagen Kulturveranstaltungen ermöglicht. Angesichts der Lage der Anlage in unmittelbare Wohnnähe mussten bei dem Konzept auch Anforderungen des Lärmschutzes berücksichtigt werden.

Konzept zu einem Gewerbezentrum der Kreativwirtschaft für Schleswig-Holstein in Kiel: Marktbedingungen, Trägerkonzept, Wirtschaftlichkeit

(2017-2018, in Kooperation)

Die Landeshauptstadt Kiel sieht in der Kultur- und Kreativwirtschaft eine wichtige Zukunftsbranche. Der Anscharpark, ehemals als ein Marine-Garnisonlazarett nördlich des Stadtzentrums gebaut, ist bereits heute ein Ort für Kreative und Kleinunternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft. Die Studie zielte darauf ab zu klären, ob und wie in einem weiteren, seit mehreren Jahren leer stehenden Gebäude ein auf die Kreativwirtschaft zugeschnittenes Technologie- und Gründerzentrum geschaffen werden kann. Dazu wurden eine Marktanalyse zur Identifizierung der Wachstumspotenziale der Branche durchgeführt und Gründungstypen identifiziert. Im Rahmen anderer lokaler Gründungsinitiativen und vier Beispielen für solche Gründerzentren in vergleichbaren Städten in Deutschland (z.B. in Karlsruhe) erfolgte die Erarbeitung eines Strukturkonzepts für ein Gewerbezentrum der Kreativwirtschaft, einschließlich eines Träger- und Betriebskonzepts. Zugeschnitten auf das Gebäude beinhaltet die Studie auch ein Nutzungskonzepts und eine Kostenschätzung zur Sanierung des Gebäudes. Die Ergebnisse dienten als Basis für einen Förderantrag.

Zwischenevaluation zur Entwicklung des Kultur- und Kreativwirtschaftszentrums in der alten Feuerwache Heidelberg

(2017)

Das 2013 von der Stadt Heidelberg initiierte Gründerzentrum „Dezernat 16 – Kultur- und Kreativwirtschaft in der alten Feuerwache“ wurde mit dem Ziel geschaffen, die Branche und den Wirtschaftsstandort Heidelberg zu stärken. Eine Zwischenevaluation sollte klären, ob und inwieweit dies erreicht worden ist und gegebenenfalls Vorschläge für eine Nachjustierung des Nutzungs- und Betreiberkonzepts unterbreiten. Dafür wurden die Anmeldungs- und Veranstaltungsstatistik für das Dezernat 16 ausgewertet, Interviews mit einigen Nutzer*innen und eine Befragung der Mieter*innen durchgeführt, das Angebot eines Coworking-Anbieters analysiert sowie Publikationen zum Dezernat 16 ausgewertet. Anhand unterschiedlicher, mit der Gründung des Dezernats 16 verbundenen Zieldimensionen erfolgte dann eine dreistufig angelegte Einschätzung der Zielerreichung und Kommentierung. Darauf zugeschnitten wurden dann Handlungsvorschläge zur Nachjustierung des vorliegenden Nutzungs- und Betreiberkonzepts entwickelt.

2. Kultur- und Kreativwirtschaftsbericht Düsseldorf

(2016)

Diese Studie, eine Fortschreibung des Berichtes „Kulturwirtschaft in Düsseldorf: Entwicklungen und Potentiale“ aus dem Jahre 2010, stellt auf der Basis der 2008 modifizierten Wirtschaftszweigsystematik zur Kultur- und Kreativwirtschaft die Strukturmerkmale der Branche in Düsseldorf nach Teilmärkten und deren Entwicklung dar. Zusätzlich untersucht wird die Branche im Großraum Düsseldorf, der neben der Stadt Düsseldorf auch den Rhein-Kreis Neuss und den Kreis Mettmann umfasst. Analysiert wird auch die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Düsseldorf im Vergleich zu anderen ausgewählten Großstädten (z.B. Köln und Dortmund). Ein weiterer Baustein ist die Identifizierung zentraler Cluster der Kultur- und Kreativwirtschaft in Düsseldorf auf der Basis einer teilmarktbezogenen Verortung der Selbstständigen und Unternehmen der Branche im Stadtgebiet.